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Großes Sommerkonzert am Erich-Klausener-Gymnasium

Am 25.05.23 fand das jährliche Sommerkonzert des Erich-Klausener-Gymnasiums statt, bei dem sämtliche Ensembles der Schule zeigen, was sie musikalisch zu bieten haben. Die Hocheifelhalle in Adenau platzte nahezu aus allen Nähten, so viele Zuschauerinnen und Zuschauer waren gekommen, um sich die Ergebnisse intensiver Probenarbeit anzuhören und anzuschauen.


Die Schulleiterin Frau Killmaier-Heimermann betonte in ihrer Begrüßung, dass entgegen dem allgemeinen Trend alle musikalischen Beiträge „handgemacht“, live und ohne Unterstützung von künstlicher Intelligenz wie z.B. „ChatGPT“ präsentiert werden.


Mit einer „Kleinen Einspielmusik“ und dem „French Folksong“ eröffneten die Schülerinnen und Schüler der Streicherklasse 5a das Konzert und zeigten, welche beachtlichen Fortschritte sie bereits nach nur einem dreiviertel Jahr Unterricht auf ihren Streichinstrumenten bei ihren Lehrern Ilse und Stefan Schleich gemacht haben.


Mit den beiden Stücken „Crossing Pirates` Cove“ und „Pizzicato Ballett“ zeigten die Musikerinnen und Musiker der Streicherklasse 6a in bereits außerordentlicher musikalischer Ausgereiftheit, dass man Streichinstrumente entgegen ihres Namens nicht nur mit einem Bogen streichen, sondern auch mit den Fingern zupfen kann.



Der EKG-Chor, geleitet von Christof Wehren und Michael Rodarius, hatte ein abwechslungsreiches Programm im Gepäck. Mit zeitlosen kultigen Klassikern wie „Summer Dreaming“, vielen vermutlich aus der Werbemusik bekannt oder Peter Maffays „Nessaja“ bis hin zur a-capella-Version von Elvis „Can`t help falling in love“ konnte bereits eine breite musikalische Geschmacksrichtung abgedeckt werden. Wer bislang nicht auf seine Kosten kam, wurde bestimmt im „4-Chord-Song“ von der Gruppe „The Axis of Awesome“ fündig, einem Medley aus zahlreichen populären Pop-Songs und Nummer-Eins-Hits, die alle auf der gleichen Folge von nur vier Akkorden basieren.


(Video: P. Hilberath)


Insbesondere mit diesem Stück und dem Mashup „Bellas Final“ aus dem Film „Pitch Perfect 2“ bewies der Chor, dass er keine Scheu vor langen und äußerst anspruchsvollen Arrangements hat. Mit ihrem kraftvollen und energiereichen Gesang und einer mitreißenden Ausstrahlung überzeugten die Sängerinnen und Sänger das begeisterte Publikum auf ganzer Linie.



Dass Streichinstrumente nicht nur auf klassische Musik beschränkt sind, sondern auch in der Rock- und Popmusik eine gute Figur abgeben, bewies das EKG-Streichquartett, das unter der Leitung von Ilse Schleich den Klassiker „Viva la Vida“ von Coldplay performte. Es beeindruckte, welchen satten Sound die vier Musikerinnen und Musiker aus ihren unverstärkten Instrumenten herausholten.



Auch die EKG-Big Band, geleitet von Michael Rodarius sowie den ehemaligen Schülern und jetzigen Musikstudenten Lisa Boeder und Laurenz Breuer, war dieses Jahr eher rockig und poppig unterwegs. Mit dem wuchtigen Hard-Rock-Klassiker „Final Countdown“ eröffnete die Band ihr Set. Der Titel passte auch in der Hinsicht, da es wohl für einige Abiturientinnen und Abiturienten, die neben zahlreichen ehemaligen Schülerinnen und Schülern trotz bereits beendeter Schulzeit die Band immer noch unterstützen, wohl der letzte Auftritt gewesen ist. Bei den Stücken „Alright, Okay you win“, „Watermelon Man“ und „Spinnig Wheel“ kamen auch die Verfechter des Blues und Funks auf ihre Kosten. Mit Elton Johns Klassiker „I`m still standig“ und Queens „Don`t stop me now“ erreichte die Stimmung ihren Siedepunkt, bevor die Band in der vom Publikum energisch geforderten Zugabe mit „Enter Sandman“ von Metallica den Saal endgültig zum Kochen brachte.



Nur wenige Töne, gespielt vom Erich-Klausener-Orchester genügten, um die bekannte Titelmelodie des wohl berühmtesten Geheimagenten, James Bond zu erkennen. Hierbei wurde das Orchester unter der Leitung von Stefan Schleich von den Bläsern der Big Band unterstützt. Es folgte der Tango „Oblivion“ von Astor Piazzolla, bei dem Philo Schlich als Soloviolinist mit äußerst gefühlvollem Spiel und technisch herausragendem Klang brillierte. In Josef Haydns ersten Satz aus der Sinfonie Nr. 44 bewies das Orchester abermals sein spielerisches Können auf äußerst hohem Niveau. Zum Abschluss des Konzertes präsentierte das Orchester zusammen mit den Bläsern der Big Band die imposante Filmmusik aus „Pirates of the Caribbean“.



Unter dem tosenden Applaus des Publikums war man sich einig, auch mit Hilfe von ChatGPT hätte es kaum besser laufen können.


Michael Rodarius

(Fachschaft Musik)

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