EKG Adenau bleibt Fairtrade-Schule
- Volker Kämpf, OStR

- 17. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Mit Stolz präsentierte vor Kurzem das Fairtrade-Schulteam die Urkunde, dass das EKG für zwei weitere Jahre den Titel einer „Fairtrade-School“ tragen darf.
Fairtrade-Schulen setzen sich in besonderer Weise für einen gerechten Handel mit den Entwicklungsländern ein.
„Fair Trade“ bedeutet vor allem, dass die Produzenten einen garantierten Mindestlohn bekommen, der ihnen und ihren Familien ein bescheidenes Auskommen sichert. Für zusätzliche Investitionen z. B. in Schulen und Krankenhäuser werden Prämien gezahlt. Außerdem ist Kinderarbeit grundsätzlich verboten, wenn sie den Schulbesuch der Kinder verhindert. Beim Anbau von landwirtschaftlichen Produkten wird weitgehend auf Pestizide verzichtet, sodass viele Erzeugnisse Bio-Qualität haben.
Damit unsere Schüler den fairen Handel als Idee kennenlernen, wird das Thema „Fair Trade“ jedes Schuljahr im Unterricht verschiedener Klassen und Fächer behandelt (z. B. Erdkunde, Ethik/Religion, Englisch, Latein, Kunst). Natürlich können fair gehandelte Produkte am EKG auch erworben werden: am Kiosk, im Lehrerzimmer und zu besonderen Anlässen wie Elternsprechtagen oder an „Tagen der offenen Tür“. Seit diesem Schuljahr findet auch etwa alle zwei Monate ein „fairer Freitag“ statt, an dem Schokolade, Bananen und Sesamriegel auf dem Schulhof verkauft werden.

Ein Beispiel für eine beliebte Fairtrade-Aktion am EKG: Anlässlich des Valentinstages verschenkten die Schülersprecherinnen Finja Baldes und Lilli-Sophie von Garrel mit ihrem SV-Team rund 200 faire Rosen – zur Freude der Beschenkten und der Produzenten.
Bernhard J. Müller



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